„Gott ist es, der sowohl das Wollen als auch das Handeln gemäß seinem guten Willen in euch bewirkt“ (Phil., Kap. 2, Vers 13*).
Ich fand mich auf einem Krankenhausbett wieder, nachdem ich einen Schlaganfall erlitten hatte, und dachte: „Wenn das nur vorübergeht.“ Gott sei Dank hatte ich keine Lähmungen oder Sprachprobleme, aber ein Teil meines peripheren Sehens war verloren gegangen. Nach acht Tagen konnte ich nach Hause zurückkehren. Es gab jedoch viele Veränderungen. Ich stieß gegen Gegenstände und musste neu lernen, mich richtig zu bewegen. Aber letztendlich habe ich es geschafft.
Wenn wir vor Herausforderungen stehen, ist unser erster Gedanke oft: „Ich möchte einfach, dass das vorbeigeht.“ Wir wollen immer, dass die Prüfung endet, damit wir zum guten, ruhigen Leben zurückkehren können. Aber während ich über meine persönlichen Prüfungen nachdenke, bemerke ich, dass die schwierigsten Momente oft diejenigen sind, in denen ich mich am besten auf Gott konzentrieren kann. Ich denke, in diesen Momenten können wir uns mehr denn je auf den Herrn verlassen. Der Schlaganfall hat sich körperlich auf mich ausgewirkt, aber er hat mir geistig geholfen. Ich habe gelernt, Gott in allen Umständen zu danken.
Der Herr ist immer bei uns und es ist eine große Freude, den Frieden Gottes in den Prüfungen zu erleben, durch die wir gehen. Wir sollten uns vor diesen Momenten nicht fürchten, denn sie sind Gelegenheiten, unseren Glauben an unseren Schöpfer zu festigen.
Link zum Originalartikel: https://www.upperroom.org/devotionals/en-2025-08-25
* Die Bibelzitate sind aus der Bibel, Neuübersetzung aus den Originalsprachen © Bulgarische Bibelgesellschaft 2013