„Sammelt euch keine Schätze auf Erden, wo Motte und Rost sie zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen; sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost sie zerstören und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ (Matthäus 6, 19-21*).
Mein Mann und ich müssen uns von unserem überflüssigen Besitz trennen. Wir ziehen in ein kleineres Zuhause um, was erfordert, dass wir Dinge aus unserem jetzigen Haus spenden oder entsorgen. Für mich bedeutet das, mich von einer Antiquitätensammlung zu trennen, die ich in den 90er Jahren zusammen mit meinem Bruder Bob gesammelt habe, als wir auf „Schatzsuche“ gingen. Unsere Aufgabe war es, Relikte aus der Vergangenheit zu finden. Bob stöberte in den Regalen nach Kinderspielzeug, während ich in Kisten nach alten Konservendosen mit Abbildungen von früher suchte. Bob ist vor vielen Jahren gestorben und die Antiquitäten in unserem Zuhause erinnern mich an diese längst vergangenen „Schatzsuchen“. Aber jetzt ist es an der Zeit, mich von ihnen zu trennen.
In jener Zeit meines Lebens war das Sammeln dieser Schätze für mich Priorität. Heute, während ich sie in eine große Kiste verstaue, kommen mir die Worte Christi aus Matthäus 6 in den Sinn.
Unsere irdischen Schätze, ob Geld, Besitztümer oder Antiquitätensammlungen, haben im Himmel keinen Wert. Stattdessen rät uns der Herr Jesus, himmlische Schätze zu sammeln. Gott zu preisen und Ihm zu gehorchen, Ihn in der Schrift zu suchen, die Kirche durch Zehnten, Talente und Zeit zu unterstützen, für die Bedürfnisse anderer zu beten, freundlich zu sein und zu ermutigen, meinen Glauben zu teilen – das sind meine geistigen Schätze. Sie haben nicht nur hier, sondern auch in meinem ewigen Zuhause im Himmel Wert.
Link zum Originalartikel: https://www.upperroom.org/devotionals/en-2025-09-01
* Die Bibelzitate stammen aus der Bibel, neue Übersetzung aus den Originalsprachen © Bulgarische Bibelgesellschaft 2013