„Am Morgen sahen sie beim Vorbeigehen, dass der Feigenbaum von der Wurzel her verdorrt war. Petrus erinnerte sich und sagte zu ihm: „Meister, sieh, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.“ Jesus antwortete ihnen: „Habt Glauben an Gott. Wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt ‚Hebe dich und wirf dich ins Meer‘ und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass es geschieht, was er sagt, so wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, was ihr im Gebet erbitten werdet, glaubt, dass ihr es empfangen habt; und es wird euch zuteilwerden. Und wenn ihr betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer himmlischer Vater eure Verfehlungen vergibt.“ (Markus, Kap. 11, V. 20-26*).
Im Leben stehen wir unausweichlich vor Hindernissen. Der Herr Jesus sagt, dass wir Schwierigkeiten haben werden. Das ist einfach unvermeidlich. Doch wir haben Hoffnung, weil er die Welt überwunden hat (Johannes, Kap. 16, V. 33).
Christus sagt uns, dass wir, wenn die Probleme unüberwindbar erscheinen, Glauben an Gott haben und beten sollen. Viele Menschen schätzen Markus, Kap. 11, V. 24, weil es wie ein universelles Versprechen für alles, was wir wollen, erscheint. Doch der Vers hat einen Kontext, aus dem er nicht herausgerissen werden sollte. Lassen Sie uns über zwei Voraussetzungen für das Versprechen nachdenken:
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- Der Herr ist bereit, nur die Hindernisse zu entfernen, die seinem Willen im Wege stehen. Christus ist das wichtigste Beispiel für diese Wahrheit. Als er mit der Aussicht auf einen Kreuzestod und das Tragen der Sünden der ganzen Welt konfrontiert wurde, schien dies ein enormes Hindernis zu sein, aber sein Gebet war: „Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner“ (Lukas, Kap. 22, V. 42*).
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- Wir müssen sicherstellen, dass wir selbst nicht das Hindernis sind. Ein Beispiel dafür findet sich in Markus, Kap. 11, V. 25-26, wo Christus darauf hinweist, dass ein unversöhnlicher Geist die Beziehung zu Gott unterbricht und unsere Gebete behindert.
Unsere erste Reaktion auf die Hindernisse, die vor uns liegen, sollte die Selbstprüfung sein. Fragen Sie Gott: „Gibt es etwas, das ich ändern muss? Entsprechen meine Bitten deinem Willen?“ Erst dann können wir ihn mit Zuversicht bitten, in unserem Leben so zu handeln, wie nur er es kann.
Link zum Originalartikel: https://www.intouchuk.org/read/daily-devotions/moving-mountains
*Die Bibelzitate stammen aus der Bibel, neuer Übersetzung aus den Originalsprachen © Bulgarische Bibelgesellschaft 2013